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Marcel Müller-Siegert

Was geschieht eigentlich da draußen? Warum relaunchen immer mehr Unternehmen ihren Internetauftritt und integrieren plötzlich eine eigene Community?  Wieso machen sich große Marken die Mühe eine Facebook-Seite und einen Twitter-Account anzulegen und zusätzlich Videos auf Youtube bereitzustellen?

Für jeden, der sich noch nicht mit den immer häufiger auftretenden Begriffen Social Media  beschäftigt hat, erscheint dieser ganze Aufwand doch durchaus suspekt.  Viele Unternehmer bekommen diese Marktentwicklungen mit, wissen jedoch noch nicht ganz, wie sie aus dieser Investition einen Gewinn erwirtschaften sollen.

Für dInnova war dies anfangs nicht anders: Wir wollten Onlineauftritte gestalten und Offline-Kampagnen betreuen. Schnell haben wir herausgefunden, dass es keine klare Trennlinie zwischen On- und Offline mehr gibt. Aber warum ist das so? Die Antwort könnte aus einem Marketingbuch stammen: Der Markt hat sich verändert, wir befinden uns mitten in einem Paradigma-Wechsel, der nachfolgend erläutert werden soll, damit,  zumindest in unserem direkten Umfeld, Klarheit herrscht.

Fakten

Die wichtigste Veränderung, in diesem Zusammenhang, ist der Vormarsch des Internets.  Tummelten sich hier vor einigen Jahren hauptsächlich nur einige  junge und IT-affine Männer, hat sich diese Situation heute verändert: Die Veröffentlichung der letzten AGOF internet facts (2009-III), einer Reichweitenanalyse der  Arbeitsgemeinschaft Online Forschung, verbreitete sich wie zuletzt die Schweinegrippe: Von insgesamt 64,82 Millionen Deutschen über 14 Jahren nutzen  44,38 Millionen das Internet.  Das heißt, das Internet ist längst nicht mehr ein Fluchtpunkt vereinzelter Gruppen, sondern ein Medium, das von knapp 75% der deutschen Bevölkerung genutzt wird. Dementsprechend nähert sich die soziodemografische Beschaffenheit immer mehr der Gesamtbevölkerung. Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor ist die Entwicklung des Breitbandnetzes, das heute bereits 71% der Internetnutzer mit DSL versorgt und somit Platz schafft für die Gestaltung von hochwertigen Applikationen, wie z.B. Video-Streams.

Wie tickt der Konsument

Die Tatsache nun eine breite Masse online anzutreffen ist jedoch nicht alleine ausschlaggebend für die oben genannten Entwicklungen. Die Art und Weise der Nutzung kristallisiert sich dabei als weitaus interessanter heraus: Die häufigste Verwendung des Internets erfolgt zum Empfangen und Senden von E-Mails, dicht gefolgt von der Recherche in Suchmaschinen und Webportalen. Des Weiteren werden Nachrichten gelesen, Einkäufe erledigt und der aktuelle Kontostand gecheckt. Um mit seinem sozialen Umfeld in Kontakt zu bleiben, wird dann noch schnell bei studiVZ und Facebook vorbei geschaut. Diese Tätigkeiten bestimmen heute unseren Alltag und auch unsere Kaufentscheidungen:  Suche ich ein Produkt, so google ich es  und lese mir dann, im Online-Shop, die letzten Kundenbewertungen an. Nach der Bestellung schaue ich noch kurz bei Facebook vorbei und antworte, auf die Frage eines Freundes was so geht, schnell mit einem Link zu dem eben bestellten Produkt. Mein Gesprächspartner teilt mir daraufhin mit, dass die jeweilige Marke auch eine Facebook-Seite hat und schon bin ich nicht mehr ein Käufer, sondern ein Fan.

Rede, sonst wird geredet

So erleben wir Konsumenten Social Media, wir halten uns im Internet auf und treffen Freunde und Bekannte, die es auf die gleiche Art und Weise nutzen. Und genau hier gilt es für werbetreibende Unternehmen anzusetzen: Konnten vor wenigen Jahren noch knackige Kommunikationsnachrichten formuliert und dann in die Masse gestreut werden, ist heute bekannt, dass eine ganz andere Form der Kommunikation weitaus effektiver ist: Der Dialog. Und wichtig hierbei ist: Der Beginn des Dialogs geht nicht mehr von einem Unternehmen aus, er beginnt mit und bei den Konsumenten. Durch die steigende Internetnutzung wird dieser Dialog öffentlich und über Jahre nachvollziehbar. Und genau hier findet der Paradigma-Wechsel statt. Den Unternehmen bleibt nichts übrig, als hier einzusteigen, mit zureden und die Dinge ins rechte Licht zu rücken. Die Kommunikation wird zu einer Konversation, die nicht nur die negative Eigenschaft der Rechtfertigung haben muss: Durch den Austausch mit dem Konsumenten kann dieser  in die Produktentwicklung eingebunden werden, denn schließlich ist er es, der die letztendliche Kaufentscheidung trifft. Die Wertschätzung des Kunden kann gesteigert werden. Dadurch fällt es dem Konsumenten leichter sich mit einem Unternehmen, einer Marke oder einem Produkt zu identifizieren, so dass eine langfristige Kundenbindung entsteht.

The Place to be

Die größte Plattform, auf denen sich die Konsumenten aufhalten, ist Facebook mit mehr als 350 Millionen Mitgliedern weltweit.  70% der Mitglieder leben davon übrigens außerhalb der USA . Begrenzt auf den deutschen Internetmarkt sind die VZ-Netzwerke mit insgesamt  15 Millionen Mitgliedern nicht nur die größten Netzwerke, sondern auch die aktivsten. Das Business Netzwerk XING zählte im September 2009 8,31 Millionen Mitglieder. Laut dem Branchenblog TechCrunch verzeichnete Twitter im November insgesamt 60,3 Millionen Besucher. Unter den Video-Portalen ist Youtube der absolute Spitzenreiter: Hier werden täglich 65.000 neue Videos hochgeladen und im Oktober gab das Unternehmen an, eine Milliarden Video-Aufrufe pro Tag verzeichnet zu haben.

Die Zahlen verdeutlichen die Wichtigkeit dieser Plattformen, so dass viele Unternehmen bereits den Einstieg gewagt und nicht bereut haben. So schaffte es Dell zu einem Umsatz von 6,5 Millionen US-Dollar in den letzten zwei Jahren, um nur eine Erfolgsstory zu nennen.

Die Vernetzung

Für solche Erfolge reicht es nicht aus  ein Facebook-Profil zu erstellen und dann auf die Reaktion zu warten. Die User müssen bereits bei ihrer Suche nach Informationen auf das Unternehmen oder die Marke treffen. Dafür ist eine Suchmaschinenoptimierung, aufgrund der steigenden Anzahl an Seiten und Foren, dringend zu empfehlen. Betritt der User eines der Profile, muss er hier einen für ihn wichtigen Mehrwert erhalten und nicht nur angeworben werden.  Durch geschickte Verknüpfungen der gesamten Profile, kann die Reichweite verlängert werden. Informationen können sich durch unterschiedliche Profile ergänzen und zum ganzheitlichen Konsum anregen.

Ein Unternehmen kann durch eine optimierte Internetseite auf die eigene Community aufmerksam machen. Diese Online-Community kann durch außergewöhnliche Offline-Events (z.B. Missionen oder Veranstaltungen) aktiviert und unterhalten werden. Durch die Anregung das Erlebte zu teilen und selber aktiv zu bloggen, können weitere Konsumenten erreicht werden. Schon wurde die Reichweite verlängert, die Online-Welt mit der Offline-Welt  verbunden und mehr potenzielle Konsumenten wurden emotional berührt.

Was folgt

So funktioniert Social Media heute bereits für viele B2C- und für einige B2B-Unternehmen. Langfristig wird diese Entwicklung noch mehr Unternehmen mitreißen und einige auch überrollen. Der Zurückhalt der noch nicht infizierten Unternehmen begründet sich aus hauptsächlich zwei Fragestellungen: Wie kann Social Media in eine langfristige Strategie eingebettet und wie der Erfolg durch diese Maßnahmen gemessen werden? Gerade im B2B-Bereich stellen sich viele Entscheider noch quer und behaupten, dass das Internet für sie gar nicht so relevant ist und dass sie ihr Geld in realen Verhandlungen mit dem Kunden erwirtschaften. Doch wie kommt der Vertriebler des einen Unternehmens  zum Einkäufer des anderen? Alles fängt mit der Suche im Internet an und endet, bei eben diesen konservativen Unternehmen, am Empfang an dem die nette Empfangsdame freundlich abblockt. Dabei muss das gar nicht so laufen: Ein B2B-Unternehmen kann seinen Internetauftritt optimieren und sich in branchenübliche Suchmaschinen eintragen. So wird es gefunden. Der weitere Kontakt entsteht dann nicht, wie im B2C, über Facebook oder studiVZ, sondern in einem Business-Netzwerk. Hier finden die richtigen Menschen zueinander und verdienen gemeinsam und aneinander. Gepflegt werden kann die Beziehung über eigene Portale, in denen z.B. Bestellungen vereinfacht werden. Auf dem Laufenden bleiben beide über ihre Twitter-Accounts. Die Frage, ob ein Geschäftspartner wohl ein neues Produkt für den anderen hat stellt sich dann gar nicht mehr, er twittert es ihm automatisch. Nebenbei bleiben beide über die Entwicklungen der Konkurrenz auf dem neuesten Stand.

Nicht nur nach außen, sondern auch innen

Durch Einbindung der gesamten Mitarbeiter muss das Nutzen von Social Media noch nicht einmal viel Zeitaufwand für einzelne Mitarbeiter aus PR oder Marketing bedeuten: Warum soll der begeisterte Blogger aus der Forschung und Entwicklung das nicht übernehmen? Durch diese verantwortungsvolle Aufgabe wird er sich noch mehr mit dem Unternehmen identifizieren und einige Minuten am Tag dafür opfern. Dadurch wird deutlich, dass auch die interne Kommunikation gesteigert werden muss. Die Mitarbeiter müssen über dieses Geschehen informiert und über die Rahmenbedingungen aufgeklärt werden. Ihre entscheidene Rolle in diesem Prozess darf kein Geheimnis bleiben.

Die gesamte Planung der Aktivitäten sollte in einem Social Media Plan festgehalten werden. Die Übertragung von Social Media in den Unternehmensalltag bedarf eines strategischen Rahmens und einer festen Integration in den Marketing Mix. Nur so kann  langfristig verdient werden.

Anlass

dInnova sieht diesen Blogbeitrag als Startschuss, um Unternehmen bei der Entwicklung von Social Media zur Seite zu stehen. Nach einer ausführlichen Einarbeitung in die Thematik, berät dInnova andere Unternehmen und hilft bei der Integration dieser neuen Medien. Die Ausarbeitung eines Social Media Plans und die Formulierung klarer Strategien und Maßnahmen gehören ebenso ins Portfolio wie die Begleitung bei der Ausführung und die Erfolgskontrolle.

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Es ist aus
NetObserver taucht ab bis zum Frühjahr

NetObserver taucht ab bis zum Frühjahr

So, seit dem gestrigen Montag ist es vorbei. Die Herbstwelle des NetObservers ist durch, die Ergebnisse werden ausgewertet und den Teilnehmern überreicht.

Für mich heißt das, dass ich auch bald die Segel streiche und nach Wuppertal zurückkehre. Ne Menge Erfahrung habe ich auf jedenfall im Gepäck. Für dInnova sicher ganz brauchbar, zumal bereits erste Projekte daraus resultiert sind:

Seit einiger Zeit verfügen wir über ein eigenes Tool für Online-Befragungen, erste Tests laufen bereits. Wenn alles reibungslos funktioniert, geht es raus damit auf den Markt. Mehr verrate ich noch nicht…

Freut euch einfach auf alle weiteren Statements hierzu und bleibt dem Blog treu!

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Gezwitscher aus Paris

Auch wenn ich hier in Paris dem Ruf der internationalen Online-Marktforschung folge, wird nebenbei kräftig an der Kommunikation von dInnova gearbeitet:

Unser Twitter-Account füllt sich mit immer mehr Tweets zu allen Möglichen Themen rund um’s digitale Marketing. Jeder, der uns folgt, profitiert  durch aktuelle Schlagzeilen, Trends und Geschehnisse aus der Online-Welt. Besonders interessant für alle denen dieser Bereich noch schleierhaft erscheint.

Das Interesse hieran wächst nicht nur weltweit, sondern auch in unserem sozialen Umfeld. Aktuell haben gut 50 Leute unsere News abonniert, Tendenz extrem steigend.

Wir verschaffen uns so eine höhere Bekanntheit und können in den Austausch mit Gleichgesinnten kommen. Nebenbei folgen wir auch sehr Interessanten Bloggern. Unser Twitter-Account ist, für mich persönlich,  dadurch zu einer Art Tageszeitung  geworden. Habe ich früher meist zwischen 3-5 Internetseiten zum lesen der News gebraucht, bekomme ich nun die Neuigkeiten von mehr als 20 Seiten übersichtlich präsentiert. Input pur!

Bin gespannt wie viele so genannte Follower wir in den nächsten Woche noch bekommen… Die 100er Marke ist auf jedenfall in greifbarer Nähe…

Während ich mich im Großstadtgetümmel der französischen Hauptstadt herumtreibe und fleißig berichte, was ich hier bewege, will ich die Gunst der Stunde nutzen, um aufzuzeigen, was sich bereits in Wuppertal bewegt hat:

Aus dem Projekt d’Innova wurde die immer besser laufende Marketingagentur dInnova. Unter dem Einsatz vieler Entbehrungen in Wuppertal und in unzähligen Skype-Meetings mit mir, dem Mann in Notre-Dame, entstand mehr als eine komplett überholte Webseite.  Wir haben das Thema Social-Media nicht nur erfahren, wir sind damit groß geworden und nutzen es aktiv in unserem Alltag.

Nicht nur privat, sondern auch in Mission dInnova: Dieser Blog füllt sich mit leben, weitere Themen sind geplant und nebenbei wird fröhlich gezwitschert.

Wir sind auf dem besten Weg uns eine eigene Marke aufzubauen. Das Rad kommt so langsam in Bewegung.

Wer weiss schon wie unser Portfolio in einigen Jahren aussieht. Wichtig ist, dass wir wissen, dass wir in weniger als einem Jahr viel erreicht haben, Tendenz steigend.

Darauf können wir echt stolz sein, mal sehen wo die Seine und die Wupper uns noch anspülen…

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Selbstevaluation

Nachdem ich bereits meinen Arbeitsalltag und die wichtigsten Ergebnisse der Studie gebloggt habe, denke ich, dass eine Evaluation über mich selbst jetzt mal ganz interessant ist:

Ich bin jetzt seit drei Monaten in einer Stadt die täglich Millionen von Menschen als Anlaufstelle für Arbeit und Leben dient. Dies spüre ich am deutlichsten, wenn ich morgens vor die Haustür trete und rechts und links nur Menschen sehe, die meist sehr gehetzt wirkend von A nach b laufen.

Noch kompakter wird die ganze Angelegenheit in der Métro: Ihre Schienen können als unterirdische Adern der Stadt gesehen werden. Sie bilden ein verzwicktes Netz, dass es jedoch ermöglicht nahezu jeden Ort in der Innenstadt  über eine von mehr als 300 Stationen zu erreichen. Diese Adern pumpen jeden Tag 5 Millionen Menschen durch die Stadt. In den Stosszeiten fühle ich mich jedesmal wie eine Ameise, die einer Strasse folgt, die im gleichen Moment von hunderten Anderen frequentiert wird.

Paris platzt also aus allen Nähten. Die Einwohnerzahl steigt kontinuierlich und der verfügbare Wohnraum wird immer eingeschränkter und teuerer.

Wenn ich meinen Aufenthalt hier bewerte, kann ich hieraus sowohl negative als auch positive Eindrücke ziehen:

Negativ sind ganz klar die Preisentwicklungen fûr Immobilienen bei konstant bleibenden Einkommen. Dadurch bleiben viele auf der Strecke, arbeiten und haben dennoch keinen festen Wohnsitz (das habe ich schon gesehen). Durch die Armut ist die Kriminalität entsprechend auf dem Vormarsch. Die Zeitungen sind voll davon und man bekommt den Eindruck, dass dem französischen Staat dieses Problem über den Kopf wächst.

Positiv finde ich, dass es hier immer etwas zu tun oder zu sehen gibt. Über Langeweile konnte ich mich jedenfalls noch nicht beklagen. Für offene Menschen ist diese Stadt ein Paradies, man trifft nahezu aus jeder Nation Menschen mit denen man sich austauschen kann.

Als treuer Einwohner Wuppertals ist für mich jedoch ausgeschlossen in einer Stadt wie Paris dauerhaft zu leben und so bin ich schon voller Freude, wenn ich nach Abschluss der Studie wieder im Herzen des Bergischen Landes arbeiten kann.

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Halbzeit

Mittlerweile ist die NetObserver-Studie schon fast zur Hälfte vorbei. Mehrere namhafte Seiten haben die Studie eingebunden. In Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien werden im Moment tausende Onlinenutzer zu Ihrem Webverhalten gefragt. Darüber hinaus werden aussagekräftige Vermarktungsargumente für die Webseitenbetreiber gesammelt. Eine “win-win”- Situation für alle Beteiligten.

Bis zum 6. Dezember gilt es noch so viele Befragungen wie möglich zu führen, damit die Studie ihrem Namen “größte europäische Onlinenutzerstudie” gerecht werden kann.

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Optische Darbietung
Aktueller DHTML-Layer NetObserver

Aktueller DHTML-Layer NetObserver

Pünktlich am 21. September haben die ersten Onlinebefragungen begonnen.

Ich bekomme jeden Morgen ein Reporting über die Teilnehmerzahlen.

Die meisten Webseitenbesucher haben über einen DHTML-Layer zu den Fragen gefunden.

Jeder kennt diese nervigen PopUps, die sich plötzlich öffnen und einem mitteilen, dass man der millionste Besucher ist und man 100 000 € gewonnen hat.

So ähnlich, jedoch mit seriösem Hintergrund, funktionieren unsere DHTML-Layer. Sie umgehen den PopUp-Blocker und sorgen durch ihr unmittelbares Erscheinen im Blickfeld für entsprechende Aktivierungen.

Seit meinem letzten Beitrag über meinen Marktforschungsauftrag hat sich einiges bewegt:

Teilnehmer aus den vorherigen Erhebungswellen wurden von mir zu einer erneuten Zusammenarbeit ermuntert. Dafür bekam Jeder eine Einladungsmail (ca. 1000 Stück habe ich verschickt) mit den notwendigen Unterlagen.

Die wenigsten Unternehmen reagiern jedoch auf eine Mail, so dass ich im zweiten Anlauf versuche alle telefonisch zu erreichen. Gar nicht so einfach. Die meisten Ansprechpartner sind Marketing Manager mit einem Faible für Unerreichbarkeit.

Ohne das nötige Durchhaltevermögen und eine gewisse Hartnäckigkeit kommt man da nicht weiter.

Zum Glück besitze ich diese Eigenschaften. Einige namhafte Internetseiten (mit oft mehr als 5 Millionen Klicks im Monat) sind an Bord. Die 20. Erhebungswelle kann für mich und den deutschen Onlinemarkt starten.

Um den vorherigen Beitrag abzuschließen:

Nach 6 Tagen konnte ich mich während meines Heimaturlaubs über einen Kontoauszug mit dem entsprechenden Geldbetrag freuen.

Für mich steht jedoch eins fest: Am Ende diesen Monats, werde ich mir was  überlegen. So macht Geldverdienen keinen Spaß!

Wer nach Frankreich kommt und hier lebt sollte so etwas im Voraus klären. Z.B. bei einer deutschen Bank, die auch hier vertreten ist.

Selbst die Kontoeröffnung ist ein Hindernis bei einem zeitlich begrenzten Auslandsaufenthalt:

Einige Banken bieten erst gar keine Konto für nur 6 Monate an. Die die dazu bereit sind, peinigen einen mit vielen Unannehmlichkeiten. So wurde mein Mietvertrag als Meldebescheid gefordert. Meiner ist mit einer Privatperson abgeschlossen. Das heißt er wird nicht anerkannt. Über eine Stromrechnung war das Finanzzentrum dann doch gnädig und eröffnete mein Konto.

Ich kenne Leute, die zur Untermiete leben (ganz gängig in Paris) und bis heute kein französisches Konto ihr Eigen nennen..

Nach einem Monat war es soweit: Ich habe meinen Gehaltscheck erhalten. Hier in Frankreich sind Schecks noch ein sehr gängiges Zahlungsmittel: Neben meinem Gehalt habe ich auch weitere Schecks erhalten, mit denen ich in Restaurants bequem zahlen kann.

Soweit so gut, wenn da nicht das große ABER wäre: Gründlich wie ich bin, wollte ich meinen Scheck auf mein Konto gutschreiben lassen. Ergebnis: Das dauert hier sage und schreibe 4-5 Tage bis das Geld verfügbar. Eine Katastrophe, wenn man  am ersten des Monats einzahlt und unmittelbar die Miete überweisen muss.

Naja, das Geld war dann auch 5 Tage später da. Der Überweisung konnte nichts mehr im Weg stehen..

1. Versuch Online-Überweisung

Die einfachste Methode erschien mir eine typische Online-Überweisung von zu Hause aus zu sein. Das ging nicht, unter der Rubrik Überweisung erfährt man, dass dies mit einem normalen Giro-Konto nicht geht. Die Option ist einfach nicht verfügbar.

2. Anlauf: Direkt bei der Bank

Hier wurde mir ein DIN A4-Bogen in die Hand gedrückt. Ich wollte doch nur mal schnell überweisen!

Als das Formular ausgefüllt war, kam der nächste Schock: Falsches Formular! Alles umsonst. Der nette Bankmitarbeiter hat dann mit mir zusammen das Richtige ausgefüllt. Als dann alles fertig war, habe ich den Antrag überprüft und Zack: 13,90€ Gebühr. Die spinnen doch, oder wollen die, dass mein Geld in Frankreich bleibt?

Laut dem Mitarbeiter kann ich nach 48h mit dem Geld rechnen, Hört sich ja ganz gut an… Ich bin gespannt!

Marcel